Rhythmisierung des Grundschulbereiches - HortkonzeptionDer Tagesablauf im Schulleben ist den kindlichen Bedürfnissen nach einem Wechsel von Anspannung und Entspannung entsprechend rhythmisiert und wird von Lehrern und Erziehern inhaltlich und organisatorisch gestaltet.In der Phase vor Unterrichtsbeginn wird ein gleitender Schulbeginn in Form des Frühdienstes angeboten. Hier besteht die Möglichkeit, sich auf den gemeinsamen Tag einzustimmen, Vorhaben zu planen oder sich noch einmal zurückzuziehen.
Je nach folgender Unterrichtsform des Tages wird anschließend in den Stammgruppen oder in den Kursen gearbeitet, bzw. die jeweilige Freizeit innerhalb der Stundentafel zum Spielen und Ausgleich genutzt.Im Morgenkreis, Stammunterricht und in der Feier hat sich das Mehrpädagogensystem zur individuellen Lernbegleitung bewährt:
In die Planung von inhaltlicher Wochenarbeit und Gruppenvorhaben, wie z.B. Feiergestaltung, Exkursionen, Projekte und Fahrten, sind Schüler, Lehrer und Erzieher gleichermaßen eingebunden. Im Hinblick auf binnendifferenziertes Arbeiten und die Lernbegleitung von Schülern mit Förderbedarf ist somit ein nahtloses pädagogisches Arbeiten möglich und kann im Tagesverlauf mit festen Bezugspersonen auch nach dem Unterricht fortgegsetzt werden.
Ansatzorientiertes pädagogisches Arbeiten mit direktem Bezug zu den Unterrichtsinhalten und individuelle Lernerfahrungen der Schüler ermöglichen ganzheitliche Bildung und Erziehung sowie auch bei den Eltern einen durchgängigen Informationsfluss über die Entwicklung ihres Kindes.
In den Freizeiten des sozialen Lernens finden sich die Kinder um sich auszutauschen, Spielideen umzusetzen und ihren individuellen Interessen nachzugehen.
Die ebenfalls jahrgangsübergreifende Betreuung ermöglicht außerdem, dass Geschwister den Nachmittag gemeinsam verbringen und Freundschaften gepflegt werden können, die über Stammgruppengrenzen hinaus bestehen. Soziale Kontakte sowie Kommunikations- und Inteaktionsmöglichkeiten werden vielfältiger. Auch in diesem Rahmen verfügen die Kinder über frei zugängliches Spiel- und Beschäftigungsmaterial imHort. Wie der Einzelne selbsttätig Erfahrungen sammelt, (Frei-) Zeiten selbsbestimmt entsprechend seinen Bedürfnissen gestaltet, wird gemeinsam reflektiert und begleitet. Darüber hinaus stehen allen Kindern aktuelle Freizeitangebote im Tagesverlauf zur Verfügung sowie regelmäßig stattfindende Arbeitsgsmeinschaften. In den Ferien bieten sich Möglichkeiten, auch Wissens- und Lebensbereich zu eröffnen, die in den schulischen Rahmen zeitlich nur schwer eingebunden werden können. Projekte, Exkursionen und Ausflüge mit externen Partnern zu handwerklichen und historischen Themen sowie deren medienpädagogische Aufarbeitung sind z.B. Schwerpunkte der Ferienarbeit. Zu unseren Traditionen gehören ebenso gemeinsame Aktivitäten und Feste mit dem Vorschulteil. Öffnungszeiten: 7:00 Uhr - 17:00 Uhr 7:30 Uhr - 16:30 Uhr (Ferienbetreuung) Rhythmisierung des TAGESABLAUFes- gemeinsame inhaltliche und organisatorische Umsetzung durch Lehrer und Erzieher z.B. individuelle Lernbegleitung im Stamm, teilweise heilpädagogische Einzelfallhilfe, Betreuung in Freistunden, bei Exkursionen, Projekten, Klassenfahrten, Feiern, Elternabenden/ Elterngesprächen
- ansatzorientiertes Arbeiten (Wochenplan-Themen werden mit zusätzlichen Materialien und Angeboten erweitert)
- feste AG`s in der Nachmittagsgestaltung
Kunst Kochen & Backen Sport Singen, Tanzen, Spielen Radio Tonquelle (1. Preis im Hörspielwettbewerb des Thüringer Kultusministers 2006)
- regelmäßige Beteiligung an schulübergreifenden Projekten
Imaginata Adam-Ries-Camp Vorlesewettbewerb (tontechnische Dokumentation) Sprachtalente Rabatz beim OkJ
- Zusammenarbeit mit Vorschulteil gemeinsames Spiel am Nachmittag
AG´s stellen sich vor und beziehen KIGA-Kinder mit ein gemeinsame Gestaltung von mindestens einem Ferientag (z.B. historisches Papiertheater zu Weihnachten)
Schwerpunkte der FERIENGESTALTUNG- Projekte, Exkursionen und Ausflüge mit externen Partnern zu handwerklichen, historischen und theaterpädagogischen Themen
Stadtgeschichte „Verlassene Dörfer in der Umgebung Jenas“ „Wie war das früher?“ (traditionelles Handwerk – Ausfachen, Obstdörren, Weinanbau usw.) Walddedektive (Erkundungen zu Pflanzen und Tieren im heimischen Wald
- sowie deren medienpädagogische Aufarbeitung
- jährliche Ferienfahrt
im Sommer 2006 und 2007 mehrtägige Fahrt ins Gleistal unter dem Thema „Auf den Spuren der Jäger und Sammler“ – eine geologische und archäologische Spurensuche in Kooperation mit FSU
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