Theaterprojekt der 10. Klasse

Das Theaterprojekt der 10. Klasse ist eine lange Tradition an der Jenaplan-Schule.

Die Schüler haben in der Woche nach den Sommerferien Zeit, ein Theaterstück ihrer Wahl einzustudieren und die Kulissen zu gestalten. Unterstützt werden sie dabei von dem/der Klassenlehrer/in.

Schließlich wird das Stück einmal für die Eltern und einmal in der Feier vor der Schule aufgeführt. Dieses Theaterstück stellt zwar zum einen eine große Herausforderung dar, zum anderen gehen die Schüler aber miteinander verbunden und gestärkt aus diesem Projekt heraus.

Dieses besondere Schuljahresanfangsprojekt stärkt maßgeblich das Gemeinschaftsgefühl der Klassenstufe 10, die sich zum ersten Mal in einer jahrgangsreinen Konstellation finden muss. Für die Schüler ist es ein wunderbares und belohnendes Gefühl, nach dem Stück auf der Bühne zu stehen und den Applaus als Klasse in Empfang nehmen zu dürfen.

 

Schuljahr 2015/16 - SCHULD - EIN THEATERSTÜCK DER 10A

Zur Entstehungsgeschichte

Wir, die 10A, bestehend aus 21 Schülerinnen und Schülern, entwickelten anlässlich des Theaterprojektes das Theaterstück „Schuld“.

Die Grundidee beruht auf der Manga-Reihe „Ousama Game“. Da wir aber viele eigene Ideen und Handlungsstränge eingebaut haben, diente der Manga letztendlich nur zur Inspiration. Innerhalb der ersten Schulwoche haben wir gemeinsam sämtliche Texte geschrieben, Rollenprofile unserer Figuren entwickelt, individuelle Programmhefte als Einladungen erstellt und das Stück einstudiert.

Die Aufführungen

Wir führten das Stück zweimal auf, einmal als Abendvorstellung vor unseren Eltern, die uns im Anschluss mit einem tollen Buffet überraschten, und einmal zur Feier vor den Schülern vom 7. bis 13. Jahrgang.

Zum Inhalt

Alles fängt mit dem Tod eines Mitschülers an. Seine Klasse hatte ihn so sehr in die Enge gedrängt, dass er keinen Ausweg mehr sah, als sich das Leben zu nehmen. Zurück lässt er seinen einzigen wahren Freund, der tief trauert, und einen Brief. Doch auch nach dem erschütternden Ereignis ändert sich nicht viel in der Klasse. Sie hat weiterhin mit bestehenden Hierarchien und Diskriminierung zu kämpfen. Die Clique herrscht über die Mitläufer, die Zweifler und ganz besonders über die Außenseiter. – Bis die erste mysteriöse SMS kommt, die eine Aufgabe für eine Gruppe der Klasse verkündet, in der diese ihre Mitschuld am Selbstmord des Klassenkameraden gestehen soll. Es folgen weitere Aufgaben, die letztendlich zu einer Katastrophe führen.