Rückblick und ausgewählte Aspekte der Öffentlichkeitsarbeit

Schuljahr 2015/16

Das Schuljahr 2015/16, welches für uns wieder voller neuer Begegnungen war, neigt sich dem Ende entgegen.
Der Höhepunkt des Schuljahres war zweifelsohne die Feier unseres 25-jährigen Schuljubiläums. Am 27. Mai 2016 fand die Festveranstaltung im Volkshaus Jena statt. Eine besondere Freude war es für uns, ehemalige Schüler und Schülerinnen der Universitätsschule Peter Petersens unter den zahlreichen Gästen zu wissen. Diese hatten z.T. sehr weite Anreisen – u.a. aus Australien - auf sich genommen, um die erfolgreiche Entwicklung des Jenaplan-Modells, die sowohl in der Festansprache als auch im künstlerischen Rahmenprogramm dargestellt wurde, verfolgen zu können. 

Nach der Feierstunde im Volkshaus öffnete die Schule ihre Türen: Das Team der JPS, Eltern, Schüler und Ehemalige boten ein vielfältiges Programm mit vielen Aktivitäten und anregenden Gesprächsrunden an. Überwältigend waren das Eltern- und das Kuchenbuffet mit kulinarischen Köstlichkeiten.

Anlässlich des Schuljubiläums ist die Festschrift „25 Jahre Jenaplan-Schule Jena“ entstanden, die im Selbst-Verlag  erschienen ist.

40 Gästen aus Sachsen und Thüringen stellten wir zu unseren beiden Einführungsveranstaltungen unsere Schule vor. Zu den insgesamt vier Hospitationswochen der beiden Schulhalbjahre reisten 50 Interessierte an, darunter ein Kollege der  Winterhuder Reformschule im Rahmen des BÜZ-Austauschs sowie zwei Hospitanten des Dt. Schulpreises von der Gemeinschaftsschule Harksheide-Norderstedt.

Der im letzten Schuljahr begonnene konzeptionelle Austausch mit der Kopernikusschule in Frutillar, Chile wurde fortgesetzt und innerhalb dieses Rahmens weilten nicht nur die chilenischen Kollegen bei uns, sondern auch niederländische Kollegen aus der Zeemeuw jenaplanschool Wieringerwerf sowie Lehrerinnen und Lehrer von der Rosenmaarschule Köln.

In besonderer Erinnerung wird uns ebenso der Besuch von Prof. Funao aus Japan bleiben. Ein Schüler der Oberstufe fungierte als Übersetzer und so sammelte unser Gast ganz viele theoretische und praktische Erfahrungen, die er in eine Publikation einer japanischen Bildungsbroschüre münden ließ.

Ein herzlicher und lebhafter Austausch fand während der einwöchigen Hospitation einer achtköpfigen Gruppe aus Tschechien statt. Wir erfuhren, dass in der kleinen Schule namens Archa, die in der Nähe von Benešov in Mittelböhmen liegt, auch Elemente des Jenaplans wiederzufinden sind.

Im Januar empfingen wir eine 15-köpfige Delegation aus Südkorea unter der Leitung von Dr. Haejung Hong und im Mai eine 30-köpfige Delegation der Dt. Studienstiftung. 

Acht Praktikanten von den Universitäten in Erfurt, Leipzig und Münster sowie von zwei Thüringer Gymnasien erhielten die Möglichkeit, aufgrund ihrer Initiativbewerbungen ein Praktikum an unserer Schule zu absolvieren.

Unsere Schule engagiert sich weiter im Netzwerk der Preisträger-Schulen des Dt. Schulpreises und stellt den Sprecher der Preisträgerkonferenz  für die Region Ost.

Im Rahmen der Deutschen Schulakademie hat sich unsere Schule aktiv in das Forum „Individuelle Bildungsverläufe“ eingebracht.

 

Schuljahr 2014/15

Das Schuljahr 2014/15 liegt hinter uns und wir begrüßten erneut zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland.
74 Interessierte aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und den Niederlanden nahmen an unseren Einführungsveranstaltungen teil.
 
Während der Hospitationswochen im November weilten 45 Gäste an unserer Schule: Neben Kollegen und Studenten aus  B, BY, MVP, NRW, S-ANH, SN, TH weilten acht Stipendiaten des Deutschen Schulpreises von der ERNST-Schule Bremerhaven, der Freien Schule Rerik, der Ferdinand-Freiligrath-Schule Berlin und des Städtischen Gymnasiums Köln-Deutz, ein BÜZ-Gast und 18 Schulleiterinnen und Schulleiter von Grund- und Mittelschulen der Schulamtsbezirke Freyung-Grafenau und Regen mit ihren zuständigen Schulräten Werner Grabl, Mark Bauer-Oprée und Walter Kloiber. Letztere organisierten für ihren Aufenthalt in Jena auch ein Rahmenprogramm, welches u.a. eine Weinprobe auf einem Weingut enthielt. Das Team Öffentlichkeitsarbeit unserer Schule schloss sich der Gruppe an und wir verbrachten einen geselligen Abend voller anregender Gespräche. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei den bayerischen Kollegen für die Organisation bedanken.
 
Im März lernten 10 Kollegen und Studenten aus BY, MVP, NRW, SN, TH die Praxis an der Jenaplan-Schule kennen.
Das Konzept der Jenaplan-Schule Jena stellten wir auf dem 2. Kölner Bildungstag, der unter dem Motto „Gemeinsam Lernen – Bildungsbiografien gestalten“ stand, vor.
Im Dezember konnten wir Prof. Stephen Dinham, Lehrstuhlinhaber für Lehrerbildung und Direktor für Bildung und Lehre an der Universität Melbourne, begrüßen und zum wiederholten Male empfingen wir eine Gruppe von Lehrerinnen und Lehrern aus Südkorea.
 
Es erreichten uns Anfragen aus Chile, Südkorea, Ungarn und der Türkei, die perspektivisch auf einen regen konzeptionellen Austausch in Verbindung mit gegenseitigen Hospitationen abzielen.
 
Auch im Schuljahr 2014/15 haben wir neben unseren regulären Praxissemesterstudenten und Lehramtsanwärtern angehenden Lehrern mit Initiativbewerbungen die Möglichkeit gegeben, unsere Schule im Rahmen eines mehrwöchigen Praktikums kennenzulernen. Aus einer Vielzahl an Bewerbungen wählten wir sieben Studenten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aus, die mit ihren erfrischenden Ideen und hohem Engagement unseren Schulalltag bereicherten.
Wir sind nunmehr auf dem Schulatlas „Aktion gute Schule“ vertreten.
 
Ein Höhepunkt dieses Schuljahres war zweifelsohne die Teilnahme an der Gründungsveranstaltung der Dt. Schulakademie in Berlin sowie unser damit verbundener Flashmob. Die gesamte Jenaplan-Schule Jena, außer dem 13. Jg., der mitten in den Abiturprüfungen stand, war an der Umsetzung beteiligt.
 
Abschließend möchten wir uns bei allen Kollegen und Schülern für Ihre tatkräftige Unterstützung bedanken.  Ein weiterer Dank geht an unsere Gäste für das aufrichtige  Interesse und die hilfreichen Rückmeldungen in den Auswertungsrunden. Besonderer Dank gilt den Schülern der SchülerFairma für das Ausrichten des Kaffetrinkens zu den Einführungsveranstaltungen.
 

Schuljahr 2013/14

Ein lebendiges Schuljahr mit vielfältigen Begegnungen liegt hinter uns. So begrüßten wir zu unseren beiden Einführungsveranstaltungen über 60 Interessierte aus Berlin,  Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und den Niederlanden.

Für jeweils zwei Wochen pro Schulhalbjahr öffneten wir unsere Schule für Hospitationen. Über 80 Gäste aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Österreich und Chile lernten das Leben und Arbeiten an der Jenaplan-Schule Jena kennen. Unter diesen Hospitanten waren ebenfalls Stipendiaten des Deutschen Schulpreises sowie des BÜZ.

Darüberhinaus haben wir auch in diesem Schuljahr angehenden Lehrern die Möglichkeit gegeben, ihre mehrwöchigen Praktika zu absolvieren. Neben den sechs Praxissemesterstudierenden und den drei Lehramtsanwärtern wählten wir  aus der Vielzahl an Bewerbungen zusätzlich sechs Studenten und Studentinnen aus Baden-Württemberg, Sachsen, Brandenburg und Paraguay aus , die für insgesamt 15 Wochen Einblicke in die Arbeit vom Kindergarten bis zur Gymnasialen Oberstufe gewannen.

Wie das Lernen an der Jenaplan-Schule Jena in der Praxis funktioniert, wird an einem Beispiel in dem 2013 im Schneider Verlag Hohengehren GmbH erschienenen Band „Unterricht entwickeln“ beschrieben. Im Vorfeld hatten der niederländische Autor Simon Ettekoven und zwei Mitarbeiter des ThILLM den Unterrichtsalltag beobachtet und untersucht.

Die Schule hat an einer Umfrage zur Salutogenese und Autonomie im Rahmen einer Bacherlor-Arbeit teilgenommen sowie an der International Survey of Children‘s  Well –Being von der Universität Frankfurt a.M.

Ein Dank geht an alle Kollegen und Schüler für Ihre vielfältige Unterstützung und an unsere Gäste für Ihr reges Interesse und die hilfreichen Rückmeldungen in den Auswertungsrunden. Besonderer Dank gilt den Schülern der SchülerFairma, die unsere Besucher mit ihren Spezialitäten wieder begeisterten.